Die Blutegeltherapie - der schonende Aderlass

Die Blutegeltherapie kann in der Tiermedizin individuell eingesetzt werden.

Der "Speichelcocktail" des Blutegels wirkt gerinnungs- und entzündungshemmend, beschleunigt den Lymphstrom und sorgt für eine Entstauung und Entschlackung gestauter Entzündungsgebiete.

Sie ist hilfreich insbesondere bei der Behandlung von Gelenkserkrankungen und allen Formen von Entzündungsprozessen.

Auch die Behandlung von Blutergüssen und speziell Othämatomen (Blutohr beim Hund) sowie schlecht heilenden Wunden kann durch den Einsatz von Blutegeln sinnvoll unterstützt werden.

Sie bewirkt eine allgemeine Entgiftung des Körpers.

Die Blutegel werden in der Nähe der Erkrankung angesetzt und bewirken eine Schmerzlinderung und eine Entzündungshemmung.

Ihr Biss ist nicht schmerzhaft, sondern wird eher wie ein Mückenstich empfunden.

Der große Vorteil bei einer Blutegelbehandlung gegenüber einer traditionellen Behandlung ist, dass innere Organe wie Leber, Niere und Herz nicht belastet werden.

Daher ist die Therapie auch bei älteren Tieren sehr gut anwendbar.

Die Behandlung mit Blutegeln ist eine jahrtausendealte Heilmethode, die zwar bis heute nicht vollständig erforscht, aber erfahrungsgemäß nicht mit schädlichen Nebenwirkungen oder Risiken verbunden ist.

Insbesondere verweisen wir darauf, dass die Blutegeltherapie nur durch geschulte Tierheilpraktiker oder Tierärzte durchgeführt werden darf.